After two years of limited high-level exchanges during which Europe and Africa found themselves on different sides of principal geopolitical fault-lines, 2025 brought about a partial reset in EU–Africa relations, centred on pragmatism and investment rather than political convergence. The year carried symbolic weight: it marked a quarter-century since the inaugural Africa–EU summit in Cairo in April 2000. This anniversary added impetus to the convening of the seventh summit between the AU and the EU in Luanda, Angola, on 24 and 25 November. This is not to say that this year strengthened political convergence between the two groupings on the divisive issues of Gaza and Ukraine, or a clear course of action on the ongoing civil war and ethnic cleansing in Sudan. Nor did it see a breakthrough in ongoing disputes on EU policy frameworks such as its Carbon Border Adjustment Mechanism. Yet at the summit, continuing the pattern started at the previous Brussels summit of 2022, signs were visible of a more pragmatic approach to partnering. The preceding AU–EU Business Forum underlined that even though a rights-based agenda and commitments to peace and security still mattered to the partnership, the primary focus was now on promoting investment and economic development. This was in line with the global trend of further aid cuts and an increased focus on business relations. The same dynamics could be seen in the latest Africa strategies and guidelines adopted in Germany and Spain, which, just like the prominent Mattei Plan of Italy, stressed the promotion of mutual (economic) benefits and investment. The abrupt cutting of the USAID budget was in part justified by similar logics, referring to a corrupt and inefficient aid sector and the strength of business partnerships in fostering economic development. Another important highlight concerned the European Commission’s publication of its legislative proposals for the next EU budget covering the period 2028–34. As part of this package, the Commission proposed a budget of € 200 bn for an overarching Global Europe Instrument. The Commission proposed that out of this total budget for the Instrument, there should be € 60.5 bn for cooperation with sub-Saharan Africa, as well as € 42.9 bn for the Middle East and North Africa region, which includes the North African states. However, unlike in the current budget, the funding reserved for Africa is listed as indicative, without legal text guaranteeing them as minimum spend, leaving it more vulnerable to changes in priorities and unforeseen challenges.
Bonn, 28. September 2026. Die Beyond 2030 Debatte steht noch am Anfang. Mit dem „Global Justice Report“ und der „Roadmap Beyond Growth“ liegen zwei wegweisende Impulse für die weitere Diskussion vor.
Die Debatte darüber, was auf die Agenda 2030 und ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) folgen soll, steht noch am Anfang. Die formellen VN-Diskussionen hierzu beginnen auf dem SDG-Gipfel 2027. Dies geschieht in schwieriger Zeit: Die SDGs sind nicht erreicht, geopolitische Rivalitäten, Kriege und wirtschaftliche Instabilität schwächen die internationale Zusammenarbeit. Traditionelle Geberländer priorisieren zunehmend nationale Interessen, kürzen Entwicklungsetats und setzen auf kurzfristiges Wachstum zulasten globaler Solidarität und des Klimaschutzes.
Ist daher tatsächlich der richtige Zeitpunkt, um einen neuen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung auszuhandeln? Ja! Richtig gestaltet, wird er eine Alternative zu den gegenwärtigen Entwicklungen bieten, internationale Zusammenarbeit, Gerechtigkeit und Wohlergehen stärken und zugleich die planetaren Grenzen wahren.
Zwei aktuelle Leitberichte leisten wichtige Impulse: der Global Justice Report des World Inequality Lab unter der Leitung von Thomas Piketty und Kolleg*innen sowie die Roadmap for Eradicating Poverty Beyond Growth, die unter der Leitung des ehemaligen UN-Sonderberichterstatters für extreme Armut und Menschenrechte, Olivier De Schutter, in einem breit angelegten internationalen Beteiligungsprozess erarbeitet wurde.
Die Regeln der Weltwirtschaft neu gestaltenBeide Berichte teilen eine grundlegende Diagnose: Der derzeitige globale Entwicklungspfad schafft zu wenig Wohlergehen und verletzt die planetaren Grenzen. Sie plädieren für Wirtschaftsmodelle, die Wohlergehen, Armutsüberwindung und Gerechtigkeit – jenseits rein monetärer Maßstäbe – in den Mittelpunkt stellen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen wahren. Beide hinterfragen Wirtschaftswachstum als zentralen Entwicklungsmaßstab.
Der Global Justice Report fordert drei globale Veränderungsprozesse: rasche Dekarbonisierung, stärkere Orientierung an einem maßvollen Ressourcenverbrauch – insbesondere durch weniger Arbeitszeit, einen geringeren materiellen Fußabdruck in wohlhabenderen Ländern und veränderte Konsummuster – und eine deutliche Verringerung von Ungleichheiten bei Einkommen, Vermögen und Macht, innerhalb sowie zwischen Ländern. Dafür entwickelt der Bericht einen quantitativen Bezugsrahmen.
Die Roadmap legt konkrete politische Maßnahmen vor, mit denen sich Armut und Ungleichheit ohne Wirtschaftswachstum bekämpfen lassen. Anstelle des bekannten Ansatzes „Wachstum, Besteuerung und Umverteilung“ rückt sie die Prädistribution (predistribution) in den Mittelpunkt: die grundlegende Veränderung der Regeln und Strukturen, die wirtschaftliche Macht und Zugang zu Chancen bestimmen.
Auch wenn die politische Umsetzbarkeit beider Berichte teils kontrovers diskutiert wird, stehen ihre Forderungen keineswegs isoliert. Sie knüpfen an bestehende Initiativen an, darunter die Bridgetown Initiative zur Reform des internationalen Währungssystems, das Sevilla Commitment zur Entwicklungsfinanzierung, der Prozess zur VN-Steuerkonvention sowie G20-Initiativen unter Führung Brasiliens und Südafrikas zur globalen Ungleichheit.
Was können wir für die Post-2030 Agenda lernen?Eine nachhaltige und gerechte Weltwirtschaft braucht internationale Zusammenarbeit und politischen Willen. Die Berichte liefern empirische Evidenz und politische Handlungsoptionen und stellen etablierte Vorstellungen von Wachstum und Macht infrage. Die Beyond-2030 Debatte sollte diese Impulse aufgreifen und Raum für gesellschaftliche und politische Diskussion schaffen, um gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und Unterstützung für notwendige Transformation zu gewinnen.
Wachstumsdogma überwinden, ohne Entwicklungschancen zu beschneiden. Für viele Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) bleibt Wachstum für Armutsbekämpfung, Beschäftigung und fiskalischen Handlungsspielraum wichtig. Entscheidend ist daher, welche Art von Wachstum das Wohlergehen verbessert und zugleich planetare Grenzen wahrt. Alle Länder, insbesondere LMICs, brauchen Handlungsspielraum, um eigene Entwicklungspfade entsprechend ihrer Bedürfnisse und Prioritäten zu definieren.
Neue Partnerschaften, um globale Ungleichheit stärker ins Zentrum zu rücken. Wem kommt Wachstum zugute, wer trägt die ökologischen Kosten, wie sind Ressourcen verteilt? Diese Fragen müssen stärker ins Zentrum internationaler Zusammenarbeit rücken. Die gegenwärtige geopolitische Lage erfordert neue Koalitionen, um Themen wie eine faire Finanz- und Schuldenarchitektur oder Technologiezugang gemeinsam auf die globale Agenda zu setzen. Die neu gegründete Süd-Nord-Kommission sollte Ungleichheit zentral in ihrem Mandat verankern. Das vorgeschlagene International Panel on Inequality (IPI) soll ein ständiges Gremium ähnlich dem IPCC schaffen, das globale Ungleichheiten untersucht und Handlungsoptionen aufzeigt.
Die sozial-ökologische Dimension von Entwicklung stärken. Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Ressourcenknappheit prägen zunehmend die Entwicklungsperspektiven. Klimaschutz, soziale Sicherung, Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Transformation müssen daher stärker zusammengedacht werden. Klimafinanzierung und internationale Transfers können dieses unterstützen; dafür braucht es ausreichende Finanzmittel und geeignete institutionelle Rahmenbedingungen. Die Verhandlungen im Rahmen der Triple COPs in diesem Jahr sind hier von besonderer Bedeutung.
Bis 2030 bleibt keine Zeit zu verlieren. Wir müssen jetzt auf bestehenden Initiativen und Koalitionen sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen. Die zentrale Herausforderung besteht darin, über ein wachstumszentriertes Entwicklungsparadigma hinauszugehen und zugleich breite Koalitionen für eine ambitionierte sozial-ökologische Transformation zu schaffen.
Jana Kuhnt ist Entwicklungsökonomin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Transformation politischer (Un-)Ordnung und ko-leitet das Projekt zu Migration und Vertreibung am IDOS.
Daniele Malerba ist Ökonom und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung "Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme" des IDOS.
Benjamin Rosenthal ist Politikreferent für Entwicklungsfinanzierung bei Misereor. Er arbeitet vor allem zu den Themen global gerechte Wirtschaft, nachhaltiges Finanzsystem und Entwicklungsfinanzierung.
Bonn, 28. September 2026. Die Beyond 2030 Debatte steht noch am Anfang. Mit dem „Global Justice Report“ und der „Roadmap Beyond Growth“ liegen zwei wegweisende Impulse für die weitere Diskussion vor.
Die Debatte darüber, was auf die Agenda 2030 und ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) folgen soll, steht noch am Anfang. Die formellen VN-Diskussionen hierzu beginnen auf dem SDG-Gipfel 2027. Dies geschieht in schwieriger Zeit: Die SDGs sind nicht erreicht, geopolitische Rivalitäten, Kriege und wirtschaftliche Instabilität schwächen die internationale Zusammenarbeit. Traditionelle Geberländer priorisieren zunehmend nationale Interessen, kürzen Entwicklungsetats und setzen auf kurzfristiges Wachstum zulasten globaler Solidarität und des Klimaschutzes.
Ist daher tatsächlich der richtige Zeitpunkt, um einen neuen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung auszuhandeln? Ja! Richtig gestaltet, wird er eine Alternative zu den gegenwärtigen Entwicklungen bieten, internationale Zusammenarbeit, Gerechtigkeit und Wohlergehen stärken und zugleich die planetaren Grenzen wahren.
Zwei aktuelle Leitberichte leisten wichtige Impulse: der Global Justice Report des World Inequality Lab unter der Leitung von Thomas Piketty und Kolleg*innen sowie die Roadmap for Eradicating Poverty Beyond Growth, die unter der Leitung des ehemaligen UN-Sonderberichterstatters für extreme Armut und Menschenrechte, Olivier De Schutter, in einem breit angelegten internationalen Beteiligungsprozess erarbeitet wurde.
Die Regeln der Weltwirtschaft neu gestaltenBeide Berichte teilen eine grundlegende Diagnose: Der derzeitige globale Entwicklungspfad schafft zu wenig Wohlergehen und verletzt die planetaren Grenzen. Sie plädieren für Wirtschaftsmodelle, die Wohlergehen, Armutsüberwindung und Gerechtigkeit – jenseits rein monetärer Maßstäbe – in den Mittelpunkt stellen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen wahren. Beide hinterfragen Wirtschaftswachstum als zentralen Entwicklungsmaßstab.
Der Global Justice Report fordert drei globale Veränderungsprozesse: rasche Dekarbonisierung, stärkere Orientierung an einem maßvollen Ressourcenverbrauch – insbesondere durch weniger Arbeitszeit, einen geringeren materiellen Fußabdruck in wohlhabenderen Ländern und veränderte Konsummuster – und eine deutliche Verringerung von Ungleichheiten bei Einkommen, Vermögen und Macht, innerhalb sowie zwischen Ländern. Dafür entwickelt der Bericht einen quantitativen Bezugsrahmen.
Die Roadmap legt konkrete politische Maßnahmen vor, mit denen sich Armut und Ungleichheit ohne Wirtschaftswachstum bekämpfen lassen. Anstelle des bekannten Ansatzes „Wachstum, Besteuerung und Umverteilung“ rückt sie die Prädistribution (predistribution) in den Mittelpunkt: die grundlegende Veränderung der Regeln und Strukturen, die wirtschaftliche Macht und Zugang zu Chancen bestimmen.
Auch wenn die politische Umsetzbarkeit beider Berichte teils kontrovers diskutiert wird, stehen ihre Forderungen keineswegs isoliert. Sie knüpfen an bestehende Initiativen an, darunter die Bridgetown Initiative zur Reform des internationalen Währungssystems, das Sevilla Commitment zur Entwicklungsfinanzierung, der Prozess zur VN-Steuerkonvention sowie G20-Initiativen unter Führung Brasiliens und Südafrikas zur globalen Ungleichheit.
Was können wir für die Post-2030 Agenda lernen?Eine nachhaltige und gerechte Weltwirtschaft braucht internationale Zusammenarbeit und politischen Willen. Die Berichte liefern empirische Evidenz und politische Handlungsoptionen und stellen etablierte Vorstellungen von Wachstum und Macht infrage. Die Beyond-2030 Debatte sollte diese Impulse aufgreifen und Raum für gesellschaftliche und politische Diskussion schaffen, um gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und Unterstützung für notwendige Transformation zu gewinnen.
Wachstumsdogma überwinden, ohne Entwicklungschancen zu beschneiden. Für viele Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) bleibt Wachstum für Armutsbekämpfung, Beschäftigung und fiskalischen Handlungsspielraum wichtig. Entscheidend ist daher, welche Art von Wachstum das Wohlergehen verbessert und zugleich planetare Grenzen wahrt. Alle Länder, insbesondere LMICs, brauchen Handlungsspielraum, um eigene Entwicklungspfade entsprechend ihrer Bedürfnisse und Prioritäten zu definieren.
Neue Partnerschaften, um globale Ungleichheit stärker ins Zentrum zu rücken. Wem kommt Wachstum zugute, wer trägt die ökologischen Kosten, wie sind Ressourcen verteilt? Diese Fragen müssen stärker ins Zentrum internationaler Zusammenarbeit rücken. Die gegenwärtige geopolitische Lage erfordert neue Koalitionen, um Themen wie eine faire Finanz- und Schuldenarchitektur oder Technologiezugang gemeinsam auf die globale Agenda zu setzen. Die neu gegründete Süd-Nord-Kommission sollte Ungleichheit zentral in ihrem Mandat verankern. Das vorgeschlagene International Panel on Inequality (IPI) soll ein ständiges Gremium ähnlich dem IPCC schaffen, das globale Ungleichheiten untersucht und Handlungsoptionen aufzeigt.
Die sozial-ökologische Dimension von Entwicklung stärken. Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Ressourcenknappheit prägen zunehmend die Entwicklungsperspektiven. Klimaschutz, soziale Sicherung, Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Transformation müssen daher stärker zusammengedacht werden. Klimafinanzierung und internationale Transfers können dieses unterstützen; dafür braucht es ausreichende Finanzmittel und geeignete institutionelle Rahmenbedingungen. Die Verhandlungen im Rahmen der Triple COPs in diesem Jahr sind hier von besonderer Bedeutung.
Bis 2030 bleibt keine Zeit zu verlieren. Wir müssen jetzt auf bestehenden Initiativen und Koalitionen sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen. Die zentrale Herausforderung besteht darin, über ein wachstumszentriertes Entwicklungsparadigma hinauszugehen und zugleich breite Koalitionen für eine ambitionierte sozial-ökologische Transformation zu schaffen.
Jana Kuhnt ist Entwicklungsökonomin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Transformation politischer (Un-)Ordnung und ko-leitet das Projekt zu Migration und Vertreibung am IDOS.
Daniele Malerba ist Ökonom und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung "Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme" des IDOS.
Benjamin Rosenthal ist Politikreferent für Entwicklungsfinanzierung bei Misereor. Er arbeitet vor allem zu den Themen global gerechte Wirtschaft, nachhaltiges Finanzsystem und Entwicklungsfinanzierung.
Bonn, 28. September 2026. Die Beyond 2030 Debatte steht noch am Anfang. Mit dem „Global Justice Report“ und der „Roadmap Beyond Growth“ liegen zwei wegweisende Impulse für die weitere Diskussion vor.
Die Debatte darüber, was auf die Agenda 2030 und ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) folgen soll, steht noch am Anfang. Die formellen VN-Diskussionen hierzu beginnen auf dem SDG-Gipfel 2027. Dies geschieht in schwieriger Zeit: Die SDGs sind nicht erreicht, geopolitische Rivalitäten, Kriege und wirtschaftliche Instabilität schwächen die internationale Zusammenarbeit. Traditionelle Geberländer priorisieren zunehmend nationale Interessen, kürzen Entwicklungsetats und setzen auf kurzfristiges Wachstum zulasten globaler Solidarität und des Klimaschutzes.
Ist daher tatsächlich der richtige Zeitpunkt, um einen neuen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung auszuhandeln? Ja! Richtig gestaltet, wird er eine Alternative zu den gegenwärtigen Entwicklungen bieten, internationale Zusammenarbeit, Gerechtigkeit und Wohlergehen stärken und zugleich die planetaren Grenzen wahren.
Zwei aktuelle Leitberichte leisten wichtige Impulse: der Global Justice Report des World Inequality Lab unter der Leitung von Thomas Piketty und Kolleg*innen sowie die Roadmap for Eradicating Poverty Beyond Growth, die unter der Leitung des ehemaligen UN-Sonderberichterstatters für extreme Armut und Menschenrechte, Olivier De Schutter, in einem breit angelegten internationalen Beteiligungsprozess erarbeitet wurde.
Die Regeln der Weltwirtschaft neu gestaltenBeide Berichte teilen eine grundlegende Diagnose: Der derzeitige globale Entwicklungspfad schafft zu wenig Wohlergehen und verletzt die planetaren Grenzen. Sie plädieren für Wirtschaftsmodelle, die Wohlergehen, Armutsüberwindung und Gerechtigkeit – jenseits rein monetärer Maßstäbe – in den Mittelpunkt stellen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen wahren. Beide hinterfragen Wirtschaftswachstum als zentralen Entwicklungsmaßstab.
Der Global Justice Report fordert drei globale Veränderungsprozesse: rasche Dekarbonisierung, stärkere Orientierung an einem maßvollen Ressourcenverbrauch – insbesondere durch weniger Arbeitszeit, einen geringeren materiellen Fußabdruck in wohlhabenderen Ländern und veränderte Konsummuster – und eine deutliche Verringerung von Ungleichheiten bei Einkommen, Vermögen und Macht, innerhalb sowie zwischen Ländern. Dafür entwickelt der Bericht einen quantitativen Bezugsrahmen.
Die Roadmap legt konkrete politische Maßnahmen vor, mit denen sich Armut und Ungleichheit ohne Wirtschaftswachstum bekämpfen lassen. Anstelle des bekannten Ansatzes „Wachstum, Besteuerung und Umverteilung“ rückt sie die Prädistribution (predistribution) in den Mittelpunkt: die grundlegende Veränderung der Regeln und Strukturen, die wirtschaftliche Macht und Zugang zu Chancen bestimmen.
Auch wenn die politische Umsetzbarkeit beider Berichte teils kontrovers diskutiert wird, stehen ihre Forderungen keineswegs isoliert. Sie knüpfen an bestehende Initiativen an, darunter die Bridgetown Initiative zur Reform des internationalen Währungssystems, das Sevilla Commitment zur Entwicklungsfinanzierung, der Prozess zur VN-Steuerkonvention sowie G20-Initiativen unter Führung Brasiliens und Südafrikas zur globalen Ungleichheit.
Was können wir für die Post-2030 Agenda lernen?Eine nachhaltige und gerechte Weltwirtschaft braucht internationale Zusammenarbeit und politischen Willen. Die Berichte liefern empirische Evidenz und politische Handlungsoptionen und stellen etablierte Vorstellungen von Wachstum und Macht infrage. Die Beyond-2030 Debatte sollte diese Impulse aufgreifen und Raum für gesellschaftliche und politische Diskussion schaffen, um gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und Unterstützung für notwendige Transformation zu gewinnen.
Wachstumsdogma überwinden, ohne Entwicklungschancen zu beschneiden. Für viele Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) bleibt Wachstum für Armutsbekämpfung, Beschäftigung und fiskalischen Handlungsspielraum wichtig. Entscheidend ist daher, welche Art von Wachstum das Wohlergehen verbessert und zugleich planetare Grenzen wahrt. Alle Länder, insbesondere LMICs, brauchen Handlungsspielraum, um eigene Entwicklungspfade entsprechend ihrer Bedürfnisse und Prioritäten zu definieren.
Neue Partnerschaften, um globale Ungleichheit stärker ins Zentrum zu rücken. Wem kommt Wachstum zugute, wer trägt die ökologischen Kosten, wie sind Ressourcen verteilt? Diese Fragen müssen stärker ins Zentrum internationaler Zusammenarbeit rücken. Die gegenwärtige geopolitische Lage erfordert neue Koalitionen, um Themen wie eine faire Finanz- und Schuldenarchitektur oder Technologiezugang gemeinsam auf die globale Agenda zu setzen. Die neu gegründete Süd-Nord-Kommission sollte Ungleichheit zentral in ihrem Mandat verankern. Das vorgeschlagene International Panel on Inequality (IPI) soll ein ständiges Gremium ähnlich dem IPCC schaffen, das globale Ungleichheiten untersucht und Handlungsoptionen aufzeigt.
Die sozial-ökologische Dimension von Entwicklung stärken. Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Ressourcenknappheit prägen zunehmend die Entwicklungsperspektiven. Klimaschutz, soziale Sicherung, Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Transformation müssen daher stärker zusammengedacht werden. Klimafinanzierung und internationale Transfers können dieses unterstützen; dafür braucht es ausreichende Finanzmittel und geeignete institutionelle Rahmenbedingungen. Die Verhandlungen im Rahmen der Triple COPs in diesem Jahr sind hier von besonderer Bedeutung.
Bis 2030 bleibt keine Zeit zu verlieren. Wir müssen jetzt auf bestehenden Initiativen und Koalitionen sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen. Die zentrale Herausforderung besteht darin, über ein wachstumszentriertes Entwicklungsparadigma hinauszugehen und zugleich breite Koalitionen für eine ambitionierte sozial-ökologische Transformation zu schaffen.
Jana Kuhnt ist Entwicklungsökonomin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Transformation politischer (Un-)Ordnung und ko-leitet das Projekt zu Migration und Vertreibung am IDOS.
Daniele Malerba ist Ökonom und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung "Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme" des IDOS.
Benjamin Rosenthal ist Politikreferent für Entwicklungsfinanzierung bei Misereor. Er arbeitet vor allem zu den Themen global gerechte Wirtschaft, nachhaltiges Finanzsystem und Entwicklungsfinanzierung.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist Voraussetzung für die Bewältigung der Umwelt-, Sicherheits- und transformationsherausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der WBGU empfiehlt daher, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Teilhabe strukturell zu stärken, Bildungsfinanzierung als Zukunftsinvestition auszugestalten, Kommunen handlungsfähiger zu machen und politische Kommunikation auf Zusammenhalt statt Polarisierung auszurichten. So kann demokratische Handlungsfähigkeit gestärkt und Sicherheit umfassender gedacht werden.
Leitautor:innen: Jörg E. Drewes, Anna-Katharina Hornidge, Aletta Bonn, Kai Maaz, Karen Pittel,Hans-Otto Pörtner, Sabine Schlacke, Claudia Traidl-Hoffmann, Joscha Wullweber
Mitautor:innen: Julia Behrens, Mareike Blum, Kerstin Burghaus, Catharina Caspari, Astrid Dähn, Verena Engelhardt, Tallulah Gundelach, Paula Haufe, Magdalena Knabl, Katharina Michael, Alexander Mitranescu, Katharina Molitor, Jürgen Orasche, Marion Schulte zu Berge, Astrid Schulz, Jan Siegmeier, Nikola Tietze
Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist Voraussetzung für die Bewältigung der Umwelt-, Sicherheits- und transformationsherausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der WBGU empfiehlt daher, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Teilhabe strukturell zu stärken, Bildungsfinanzierung als Zukunftsinvestition auszugestalten, Kommunen handlungsfähiger zu machen und politische Kommunikation auf Zusammenhalt statt Polarisierung auszurichten. So kann demokratische Handlungsfähigkeit gestärkt und Sicherheit umfassender gedacht werden.
Leitautor:innen: Jörg E. Drewes, Anna-Katharina Hornidge, Aletta Bonn, Kai Maaz, Karen Pittel,Hans-Otto Pörtner, Sabine Schlacke, Claudia Traidl-Hoffmann, Joscha Wullweber
Mitautor:innen: Julia Behrens, Mareike Blum, Kerstin Burghaus, Catharina Caspari, Astrid Dähn, Verena Engelhardt, Tallulah Gundelach, Paula Haufe, Magdalena Knabl, Katharina Michael, Alexander Mitranescu, Katharina Molitor, Jürgen Orasche, Marion Schulte zu Berge, Astrid Schulz, Jan Siegmeier, Nikola Tietze
Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist Voraussetzung für die Bewältigung der Umwelt-, Sicherheits- und transformationsherausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der WBGU empfiehlt daher, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Teilhabe strukturell zu stärken, Bildungsfinanzierung als Zukunftsinvestition auszugestalten, Kommunen handlungsfähiger zu machen und politische Kommunikation auf Zusammenhalt statt Polarisierung auszurichten. So kann demokratische Handlungsfähigkeit gestärkt und Sicherheit umfassender gedacht werden.
Leitautor:innen: Jörg E. Drewes, Anna-Katharina Hornidge, Aletta Bonn, Kai Maaz, Karen Pittel,Hans-Otto Pörtner, Sabine Schlacke, Claudia Traidl-Hoffmann, Joscha Wullweber
Mitautor:innen: Julia Behrens, Mareike Blum, Kerstin Burghaus, Catharina Caspari, Astrid Dähn, Verena Engelhardt, Tallulah Gundelach, Paula Haufe, Magdalena Knabl, Katharina Michael, Alexander Mitranescu, Katharina Molitor, Jürgen Orasche, Marion Schulte zu Berge, Astrid Schulz, Jan Siegmeier, Nikola Tietze
Am morgigen Freitag wird der Bundestag über den von der Koalition beschlossenen Tankrabatt entscheiden. Stefan Bach, Steuerexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), empfiehlt eine für Geringverdienende und Pendelnde zielgenauere Alternative über den Direktauszahlungsmechanismus.
Der neue Tankrabatt ist kein zielgenaues Instrument zur Entlastung der Bevölkerung, da er nach dem Gießkannenprinzip auch Haushalten mit hohen Einkommen zugutekommt oder Freizeitfahrten fördert. Zugleich wird der notwendige Anreiz zum Energiesparen abgeschwächt. Eine zielgenauere Alternative wäre ein einkommensdifferenziertes Energiegeld. Dieses muss zunächst über den Direktauszahlungsmechanismus an alle ausgezahlt werden. Technisch steht dieser Mechanismus bereit, doch haben bisher nur wenige ihre Kontoverbindung hinterlegt. Aber wenn ein Energiegeld von beispielsweise 200 Euro ausgelobt würde, stiege die Erfassung wohl innerhalb weniger Wochen rasant an. Wer sich nicht registriert, könnte zu Weihnachten einen Gutschein über einen geringeren Betrag per Post erhalten.
Die weitere Herausforderung liegt in der Differenzierung nach den individuellen Einkommen, damit es zielgenau nur an Geringverdienende geht. Eine Einkommensprüfung bereits bei Auszahlung ist administrativ zu aufwendig, da die Finanzbehörden die aktuellen Einkommen nicht kennen. Stattdessen sollte das pauschal ausgezahlte Energiegeld bei der Einkommensteuererklärung im Folgejahr über einen gesonderten Tarif versteuert werden. Denkbar wäre beispielsweise, dass die unteren 40 Prozent der Einkommensverteilung das Energiegeld vollständig steuerfrei behalten dürfen. Bei mittleren Einkommen würde es mit steigenden Einkommen schrittweise belastet, während es die oberen 40 Prozent vollständig zurückzahlen müssen.
Ein Energiegeld von beispielsweise 200 Euro – als Weihnachtsgeld bis Mitte Dezember an alle ausgezahlt – würde den Staat zunächst mehr als 16 Milliarden Euro kosten. Durch die nachträgliche Einkommensdifferenzierung ließen sich die fiskalischen Kosten jedoch um die Hälfte reduzieren. Das wäre zwar immer noch teurer als der Tankrabatt, aber dafür zielgenau.
Pendelnden könnte man zusätzlich ein Mobilitätsgeld von beispielsweise 3 Cent je Entfernungskilometer zahlen. Das würde zusätzlich 0,8 Milliarden Euro kosten, wenn man es der oberen Einkommenshälfte bei der Einkommensteuer wieder abzieht.
Fossil fuel subsidies are widespread, regressive, and environmentally costly, yet abrupt removal can raise poverty. To identify a practical reform pathway, we evaluate the effectiveness of compensatory policies grounded in existing national social protection systems. We develop a high-resolution global social accounting matrix to quantify how reallocating subsidies through actual social assistance impacts poverty, inequality, and CO2 emissions. Without compensation, reform lowers emissions but increases poverty, especially for low-income households in emerging economies. Redirecting funds via social assistance disproportionately benefits the bottom half and reduces national poverty, particularly under targeted cash transfers or expanded programs where savings are large. However, full revenue recycling is not always desirable: Once vulnerable households are adequately protected, additional recycling can weaken both fiscal and climate gains. We therefore treat full recycling through social assistance as an analytical benchmark rather than a policy prescription and show that partial, targeted recycling, as illustrated by retaining roughly 20% of savings while channeling the remainder through social protection, can still reduce poverty while preserving emissions cuts. Overall, fossil fuel subsidy reform is most effective when social assistance is used to compensate low-income households, not to absorb all fiscal savings, leaving residual revenues available for other public priorities.
Fossil fuel subsidies are widespread, regressive, and environmentally costly, yet abrupt removal can raise poverty. To identify a practical reform pathway, we evaluate the effectiveness of compensatory policies grounded in existing national social protection systems. We develop a high-resolution global social accounting matrix to quantify how reallocating subsidies through actual social assistance impacts poverty, inequality, and CO2 emissions. Without compensation, reform lowers emissions but increases poverty, especially for low-income households in emerging economies. Redirecting funds via social assistance disproportionately benefits the bottom half and reduces national poverty, particularly under targeted cash transfers or expanded programs where savings are large. However, full revenue recycling is not always desirable: Once vulnerable households are adequately protected, additional recycling can weaken both fiscal and climate gains. We therefore treat full recycling through social assistance as an analytical benchmark rather than a policy prescription and show that partial, targeted recycling, as illustrated by retaining roughly 20% of savings while channeling the remainder through social protection, can still reduce poverty while preserving emissions cuts. Overall, fossil fuel subsidy reform is most effective when social assistance is used to compensate low-income households, not to absorb all fiscal savings, leaving residual revenues available for other public priorities.
Fossil fuel subsidies are widespread, regressive, and environmentally costly, yet abrupt removal can raise poverty. To identify a practical reform pathway, we evaluate the effectiveness of compensatory policies grounded in existing national social protection systems. We develop a high-resolution global social accounting matrix to quantify how reallocating subsidies through actual social assistance impacts poverty, inequality, and CO2 emissions. Without compensation, reform lowers emissions but increases poverty, especially for low-income households in emerging economies. Redirecting funds via social assistance disproportionately benefits the bottom half and reduces national poverty, particularly under targeted cash transfers or expanded programs where savings are large. However, full revenue recycling is not always desirable: Once vulnerable households are adequately protected, additional recycling can weaken both fiscal and climate gains. We therefore treat full recycling through social assistance as an analytical benchmark rather than a policy prescription and show that partial, targeted recycling, as illustrated by retaining roughly 20% of savings while channeling the remainder through social protection, can still reduce poverty while preserving emissions cuts. Overall, fossil fuel subsidy reform is most effective when social assistance is used to compensate low-income households, not to absorb all fiscal savings, leaving residual revenues available for other public priorities.
During UN General Assembly High-Level Week, IPI convened the 9th Annual Women, Peace and Leadership Symposium, co-hosted by the Permanent Mission of Spain to the United Nations, the Permanent Mission, of Portugal to the United Nations, the Federal Republic of Somalia, the Republic of Mozambique, the Permanent Mission of Ireland to the United Nations, the Permanent Mission of Denmark to the United Nations, and Global Affairs Canada, and in partnership with Our Secure Future, the Nobel Women’s Initiative, and The Elders. The WPL Symposium brought together policymakers, practitioners, and advocates to examine how the WPS agenda can continue to move forward in an increasingly challenging geopolitical environment.
H.E. José Manuel Albares, Minister for Foreign Affairs, European Union and Cooperation, Kingdom of Spain and H.E. Lucrecia Peinado, First Lady of the Republic of Guatemala, provided opening remarks. The panel was moderated by IPI’s President and CEO, Zeid Ra’ad Al Hussein. Panelists included H.E. Mary Robinson, Former President of Ireland and Representative from The Elders; Ana Isabel Xavier, Secretary of State for Foreign Affairs and Cooperation of Portugal; Sahana Dharmapuri, Vice President of Our Secure Future and Vice President of the PAX sapiens Foundation; Negina Yari, Founder and Executive Director of Window for Hope (Afghanistan) and Representative from the Nobel Women’s Initiative; and Sarah Hendriks, Director of the Policy, Programme and Intergovernmental Division, UN Women. Following the panel, H.E. Katsuhiko Takahashi, Ambassador for Women, Peace and Security for Japan; Karen Grønlund Rogne, Director for Multilateral Cooperation and Policy, Denmark; Kaavya Asoka, Executive Director of the NGO Working Group on WPS; and Irene Fellin, NATO Secretary General’s Special Representative for WPS, provided interventions from the floor. To conclude the event, H.E. Michael Gort, Deputy Permanent Representative of Canada to the United Nations and Phoebe Donnelly, Senior Fellow and Head of WPS, IPI provided closing remarks.
Zeid Al Hussein described the current moment as an “upside-down world” in which conflicts are multiplying, women’s participation in peace processes is shrinking, and funding for women’s organizations is dire. While the data is sobering, speakers highlighted that it is more important than ever to continue pushing forward by increasing coordination and supporting local ownership.
Key themes which emerged from the discussion:
Sarah Hendriks reminded us that though the most recent data paints a picture which is sobering, it is not one without hope. Similarly, H.E. Robinson described herself as a “prisoner of hope,” reaffirming the central message of the conversation: now is not the time to retreat. Sustaining the WPS agenda will require not only defending past achievements but also building new alliances and approaches capable of responding to today’s political realities.
The post 9th Annual Women, Peace and Leadership Symposium appeared first on International Peace Institute.
Die Forschungsgruppe Gender Economics ging aus dem Forschungsbereich Gender Studies hervor und untersucht Gender Gaps am Arbeitsmarkt sowie die gleichstellungspolitischen Auswirkungen von Steuer-, Sozial- und Familienpolitik. Die Forschung im Bereich Gender Gaps am Arbeitsmarkt konzentriert sich auf die Unterschiede in den Verdiensten von Frauen und Männern sowie auf die geringe Repräsentation von Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft. Zudem forscht die Gruppe in mehreren Projekten zu den Auswirkungen familienpolitischer Maßnahmen wie z.B. Elterngeld, Kita-Ausbau und Ehegattensplitting in Bezug auf die Erwerbsbeteiligung und Lohnentwicklung von Frauen. Die Forschungsgruppe ist Teil der Abteilung Staat.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für Projektarbeiten einen Wissenschaftlerin (w/m/d) (Für den Zeitraum 1. November 2026 bis 31. Januar 2028, Teilzeit mit 75 % der regulären Arbeitszeit).