Bonn, 12. Oktober 2026. Angesichts rückläufiger öffentlicher Entwicklungshilfe müssen Entwicklungspartner die Finanzierung und den Kapazitätsaufbau nationaler Entwicklungsbanken vorantreiben und gleichzeitig deren Unabhängigkeit stärken.
Heute beginnen in Bangkok die Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank – zu einer Zeit, in der die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung durch geopolitische Spannungen, sich verschärfende Schuldenkrisen und den Rückgang der öffentlichen Entwicklungshilfe zunehmend unter Druck gerät. Angesichts einer geschätzten jährlichen Finanzierungslücke von 4 Billionen US-Dollar, die Entwicklungsländer zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu schließen haben, ist eine engere Zusammenarbeit zwischen multilateralen und nationalen Entwicklungsbanken wichtiger denn je.
Der Compromiso de Sevilla, der 2025 auf der 4. Internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla verabschiedet wurde, unterstrich die Bedeutung nationaler Entwicklungsbanken (Banken) für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, beispielsweise durch die Bereitstellung langfristiger und erschwinglicher Finanzmittel für erneuerbare Energien, oder kleine und mittlere Unternehmen, und forderte die Entwicklungspartner (Partner) auf, ihre Unterstützung für die Banken zu verstärken. Es stellt sich daher die Frage, wie Partner, darunter multilaterale Entwicklungsbanken wie die Weltbank, diesem Aufruf am besten nachkommen können.
Unsere jüngste Studie geht dieser Frage nach und untersucht dabei die Development Bank Ghana (DBG) und die Development Bank of Nigeria (DBN) – zwei relativ neue afrikanische Entwicklungsbanken, die mit erheblicher Unterstützung von Partnern wie der Weltbank, der KfW, der Europäischen Investitionsbank, der Agence Française de Développement und der Afrikanischen Entwicklungsbank gegründet wurden. Wir haben festgestellt, dass Partner die Kapazitäten der Banken stärken können, indem sie Finanzmittel und technische Hilfe bereitstellen und gleichzeitig die institutionelle Unabhängigkeit (die Fähigkeit, ihre Tätigkeit und ihr Mandat frei von politischer Einmischung auszuüben) stärken sowie die nationale Eigenverantwortung (lokal festgelegte Entwicklungsprioritäten) respektieren. Wir möchten drei wesentliche Erkenntnisse hervorheben, die besonders ins Auge fallen.
Erstens stellen die Partner den Banken langfristiges, kostengünstiges Kapital zur Verfügung, wodurch diese in die nationale nachhaltige Entwicklung investieren können. Ebenso wichtig ist, dass renommierte internationale Partner den Banken Glaubwürdigkeit verleihen und damit anderen Akteuren das Vertrauen geben, in die Banken zu investieren oder ihnen Kredite zu gewähren. Die Partner können zudem Bemühungen zur Mobilisierung inländischer Ressourcen, wie beispielsweise die Emission von Anleihen, durch Garantien und technische Hilfe unterstützen und so die Abhängigkeit der Banken von externer Finanzierung verringern.
Zweitens kann die Zusammenarbeit mit Partnern auch die institutionelle Unabhängigkeit der Banken verbessern. Im Falle der DBG und der DBN trugen die Partner dazu bei, Mandate für das Wholesale-Modell und Bestimmungen zur institutionellen Unabhängigkeit von Beginn an zu verankern. Die Weiterleitung von Mitteln an die Endbegünstigten über lokale kommerzielle Finanzinstitute schützt Kreditentscheidungen vor politischer Einflussnahme und gewährleistet so die institutionelle Unabhängigkeit der Banken. Die Erfahrungen beider Banken unterstreichen zudem die Bedeutung einer selektiven Ausrichtung, bei der die Zusammenarbeit mit Partnern auf deren Fähigkeit basiert, national festgelegte Entwicklungsprioritäten voranzutreiben. Dieser Ansatz dient als Schutz vor Unterordnung, die in früheren Untersuchungen als Risiko für die Zusammenarbeit zwischen multilateralen und nationalen Entwicklungsbanken identifiziert wurde.
Drittens sind technische Hilfe und Kapazitätsaufbau Kernelemente einer wirkungsvollen Partnerschaft. Beide Banken haben technische Unterstützung in Bereichen wie Risikomanagement, Umwelt-, Sozial- und Governance-Praktiken, grüne Finanzierungen sowie Kreditvergabe zur Förderung der Geschlechtergleichstellung erhalten. Diese Unterstützung ist besonders wertvoll für relativ junge Institutionen, deren Personal aus privatwirtschaftlichen Geschäftsbanken stammt, da sie ihnen hilft, sich an den Auftrag einer Entwicklungsbank anzupassen und die institutionelle Denkweise sowie die Kapazitäten aufzubauen, die erforderlich sind, um finanzielle Nachhaltigkeit und Entwicklungswirkung in Einklang zu bringen.
Diese Erkenntnisse – Investitionen in den Aufbau institutioneller Kapazitäten parallel zur Finanzierung bei gleichzeitiger Ausrichtung der Unterstützung auf nationale Prioritäten – bieten den Partnern praktische Wege, um dem Aufruf nachzukommen, nationale Entwicklungsbanken dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass erfolgreiche Partnerschaften sowohl an der finanziellen als auch an der institutionellen Kapazität der Banken gemessen werden sollten, in großem Maßstab in nachhaltige Entwicklung zu investieren. Auf der diesjährigen Jahrestagung sollten Wege zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit erörtert werden, die sicherstellen, dass nationale Entwicklungsbanken besser kapitalisiert sind und in der Lage sind, national festgelegte Entwicklungsprioritäten mit größerer Unabhängigkeit und in größerem Umfang umzusetzen – auch mit zusätzlich mobilisierten Mitteln von Kapitalmärkten (einschließlich inländischer Ersparnisse).
Bonn, 12. Oktober 2026. Angesichts rückläufiger öffentlicher Entwicklungshilfe müssen Entwicklungspartner die Finanzierung und den Kapazitätsaufbau nationaler Entwicklungsbanken vorantreiben und gleichzeitig deren Unabhängigkeit stärken.
Heute beginnen in Bangkok die Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank – zu einer Zeit, in der die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung durch geopolitische Spannungen, sich verschärfende Schuldenkrisen und den Rückgang der öffentlichen Entwicklungshilfe zunehmend unter Druck gerät. Angesichts einer geschätzten jährlichen Finanzierungslücke von 4 Billionen US-Dollar, die Entwicklungsländer zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu schließen haben, ist eine engere Zusammenarbeit zwischen multilateralen und nationalen Entwicklungsbanken wichtiger denn je.
Der Compromiso de Sevilla, der 2025 auf der 4. Internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla verabschiedet wurde, unterstrich die Bedeutung nationaler Entwicklungsbanken (Banken) für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, beispielsweise durch die Bereitstellung langfristiger und erschwinglicher Finanzmittel für erneuerbare Energien, oder kleine und mittlere Unternehmen, und forderte die Entwicklungspartner (Partner) auf, ihre Unterstützung für die Banken zu verstärken. Es stellt sich daher die Frage, wie Partner, darunter multilaterale Entwicklungsbanken wie die Weltbank, diesem Aufruf am besten nachkommen können.
Unsere jüngste Studie geht dieser Frage nach und untersucht dabei die Development Bank Ghana (DBG) und die Development Bank of Nigeria (DBN) – zwei relativ neue afrikanische Entwicklungsbanken, die mit erheblicher Unterstützung von Partnern wie der Weltbank, der KfW, der Europäischen Investitionsbank, der Agence Française de Développement und der Afrikanischen Entwicklungsbank gegründet wurden. Wir haben festgestellt, dass Partner die Kapazitäten der Banken stärken können, indem sie Finanzmittel und technische Hilfe bereitstellen und gleichzeitig die institutionelle Unabhängigkeit (die Fähigkeit, ihre Tätigkeit und ihr Mandat frei von politischer Einmischung auszuüben) stärken sowie die nationale Eigenverantwortung (lokal festgelegte Entwicklungsprioritäten) respektieren. Wir möchten drei wesentliche Erkenntnisse hervorheben, die besonders ins Auge fallen.
Erstens stellen die Partner den Banken langfristiges, kostengünstiges Kapital zur Verfügung, wodurch diese in die nationale nachhaltige Entwicklung investieren können. Ebenso wichtig ist, dass renommierte internationale Partner den Banken Glaubwürdigkeit verleihen und damit anderen Akteuren das Vertrauen geben, in die Banken zu investieren oder ihnen Kredite zu gewähren. Die Partner können zudem Bemühungen zur Mobilisierung inländischer Ressourcen, wie beispielsweise die Emission von Anleihen, durch Garantien und technische Hilfe unterstützen und so die Abhängigkeit der Banken von externer Finanzierung verringern.
Zweitens kann die Zusammenarbeit mit Partnern auch die institutionelle Unabhängigkeit der Banken verbessern. Im Falle der DBG und der DBN trugen die Partner dazu bei, Mandate für das Wholesale-Modell und Bestimmungen zur institutionellen Unabhängigkeit von Beginn an zu verankern. Die Weiterleitung von Mitteln an die Endbegünstigten über lokale kommerzielle Finanzinstitute schützt Kreditentscheidungen vor politischer Einflussnahme und gewährleistet so die institutionelle Unabhängigkeit der Banken. Die Erfahrungen beider Banken unterstreichen zudem die Bedeutung einer selektiven Ausrichtung, bei der die Zusammenarbeit mit Partnern auf deren Fähigkeit basiert, national festgelegte Entwicklungsprioritäten voranzutreiben. Dieser Ansatz dient als Schutz vor Unterordnung, die in früheren Untersuchungen als Risiko für die Zusammenarbeit zwischen multilateralen und nationalen Entwicklungsbanken identifiziert wurde.
Drittens sind technische Hilfe und Kapazitätsaufbau Kernelemente einer wirkungsvollen Partnerschaft. Beide Banken haben technische Unterstützung in Bereichen wie Risikomanagement, Umwelt-, Sozial- und Governance-Praktiken, grüne Finanzierungen sowie Kreditvergabe zur Förderung der Geschlechtergleichstellung erhalten. Diese Unterstützung ist besonders wertvoll für relativ junge Institutionen, deren Personal aus privatwirtschaftlichen Geschäftsbanken stammt, da sie ihnen hilft, sich an den Auftrag einer Entwicklungsbank anzupassen und die institutionelle Denkweise sowie die Kapazitäten aufzubauen, die erforderlich sind, um finanzielle Nachhaltigkeit und Entwicklungswirkung in Einklang zu bringen.
Diese Erkenntnisse – Investitionen in den Aufbau institutioneller Kapazitäten parallel zur Finanzierung bei gleichzeitiger Ausrichtung der Unterstützung auf nationale Prioritäten – bieten den Partnern praktische Wege, um dem Aufruf nachzukommen, nationale Entwicklungsbanken dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass erfolgreiche Partnerschaften sowohl an der finanziellen als auch an der institutionellen Kapazität der Banken gemessen werden sollten, in großem Maßstab in nachhaltige Entwicklung zu investieren. Auf der diesjährigen Jahrestagung sollten Wege zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit erörtert werden, die sicherstellen, dass nationale Entwicklungsbanken besser kapitalisiert sind und in der Lage sind, national festgelegte Entwicklungsprioritäten mit größerer Unabhängigkeit und in größerem Umfang umzusetzen – auch mit zusätzlich mobilisierten Mitteln von Kapitalmärkten (einschließlich inländischer Ersparnisse).
Bonn, 12. Oktober 2026. Angesichts rückläufiger öffentlicher Entwicklungshilfe müssen Entwicklungspartner die Finanzierung und den Kapazitätsaufbau nationaler Entwicklungsbanken vorantreiben und gleichzeitig deren Unabhängigkeit stärken.
Heute beginnen in Bangkok die Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank – zu einer Zeit, in der die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung durch geopolitische Spannungen, sich verschärfende Schuldenkrisen und den Rückgang der öffentlichen Entwicklungshilfe zunehmend unter Druck gerät. Angesichts einer geschätzten jährlichen Finanzierungslücke von 4 Billionen US-Dollar, die Entwicklungsländer zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu schließen haben, ist eine engere Zusammenarbeit zwischen multilateralen und nationalen Entwicklungsbanken wichtiger denn je.
Der Compromiso de Sevilla, der 2025 auf der 4. Internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla verabschiedet wurde, unterstrich die Bedeutung nationaler Entwicklungsbanken (Banken) für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, beispielsweise durch die Bereitstellung langfristiger und erschwinglicher Finanzmittel für erneuerbare Energien, oder kleine und mittlere Unternehmen, und forderte die Entwicklungspartner (Partner) auf, ihre Unterstützung für die Banken zu verstärken. Es stellt sich daher die Frage, wie Partner, darunter multilaterale Entwicklungsbanken wie die Weltbank, diesem Aufruf am besten nachkommen können.
Unsere jüngste Studie geht dieser Frage nach und untersucht dabei die Development Bank Ghana (DBG) und die Development Bank of Nigeria (DBN) – zwei relativ neue afrikanische Entwicklungsbanken, die mit erheblicher Unterstützung von Partnern wie der Weltbank, der KfW, der Europäischen Investitionsbank, der Agence Française de Développement und der Afrikanischen Entwicklungsbank gegründet wurden. Wir haben festgestellt, dass Partner die Kapazitäten der Banken stärken können, indem sie Finanzmittel und technische Hilfe bereitstellen und gleichzeitig die institutionelle Unabhängigkeit (die Fähigkeit, ihre Tätigkeit und ihr Mandat frei von politischer Einmischung auszuüben) stärken sowie die nationale Eigenverantwortung (lokal festgelegte Entwicklungsprioritäten) respektieren. Wir möchten drei wesentliche Erkenntnisse hervorheben, die besonders ins Auge fallen.
Erstens stellen die Partner den Banken langfristiges, kostengünstiges Kapital zur Verfügung, wodurch diese in die nationale nachhaltige Entwicklung investieren können. Ebenso wichtig ist, dass renommierte internationale Partner den Banken Glaubwürdigkeit verleihen und damit anderen Akteuren das Vertrauen geben, in die Banken zu investieren oder ihnen Kredite zu gewähren. Die Partner können zudem Bemühungen zur Mobilisierung inländischer Ressourcen, wie beispielsweise die Emission von Anleihen, durch Garantien und technische Hilfe unterstützen und so die Abhängigkeit der Banken von externer Finanzierung verringern.
Zweitens kann die Zusammenarbeit mit Partnern auch die institutionelle Unabhängigkeit der Banken verbessern. Im Falle der DBG und der DBN trugen die Partner dazu bei, Mandate für das Wholesale-Modell und Bestimmungen zur institutionellen Unabhängigkeit von Beginn an zu verankern. Die Weiterleitung von Mitteln an die Endbegünstigten über lokale kommerzielle Finanzinstitute schützt Kreditentscheidungen vor politischer Einflussnahme und gewährleistet so die institutionelle Unabhängigkeit der Banken. Die Erfahrungen beider Banken unterstreichen zudem die Bedeutung einer selektiven Ausrichtung, bei der die Zusammenarbeit mit Partnern auf deren Fähigkeit basiert, national festgelegte Entwicklungsprioritäten voranzutreiben. Dieser Ansatz dient als Schutz vor Unterordnung, die in früheren Untersuchungen als Risiko für die Zusammenarbeit zwischen multilateralen und nationalen Entwicklungsbanken identifiziert wurde.
Drittens sind technische Hilfe und Kapazitätsaufbau Kernelemente einer wirkungsvollen Partnerschaft. Beide Banken haben technische Unterstützung in Bereichen wie Risikomanagement, Umwelt-, Sozial- und Governance-Praktiken, grüne Finanzierungen sowie Kreditvergabe zur Förderung der Geschlechtergleichstellung erhalten. Diese Unterstützung ist besonders wertvoll für relativ junge Institutionen, deren Personal aus privatwirtschaftlichen Geschäftsbanken stammt, da sie ihnen hilft, sich an den Auftrag einer Entwicklungsbank anzupassen und die institutionelle Denkweise sowie die Kapazitäten aufzubauen, die erforderlich sind, um finanzielle Nachhaltigkeit und Entwicklungswirkung in Einklang zu bringen.
Diese Erkenntnisse – Investitionen in den Aufbau institutioneller Kapazitäten parallel zur Finanzierung bei gleichzeitiger Ausrichtung der Unterstützung auf nationale Prioritäten – bieten den Partnern praktische Wege, um dem Aufruf nachzukommen, nationale Entwicklungsbanken dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass erfolgreiche Partnerschaften sowohl an der finanziellen als auch an der institutionellen Kapazität der Banken gemessen werden sollten, in großem Maßstab in nachhaltige Entwicklung zu investieren. Auf der diesjährigen Jahrestagung sollten Wege zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit erörtert werden, die sicherstellen, dass nationale Entwicklungsbanken besser kapitalisiert sind und in der Lage sind, national festgelegte Entwicklungsprioritäten mit größerer Unabhängigkeit und in größerem Umfang umzusetzen – auch mit zusätzlich mobilisierten Mitteln von Kapitalmärkten (einschließlich inländischer Ersparnisse).
The 0.7 per cent official development assistance/gross national income (ODA/GNI) target, adopted by the UN General Assembly in 1970, is best understood as a partially successful norm that is now in active retreat. In this paper we discuss the history of the target using Finnemore and Sikkink's (1998) norm life cycle framework. We compare the 0.7 to analogous targets in defence, climate, education, health, and biodiversity. We argue that systematic underperformance is a structural feature of politically negotiated international input targets. The rise and retreat of the 0.7 is then not a distinct feature of development finance. The NATO 2 per cent/5 per cent case demonstrates that cascade is achievable under conditions of salience and enforcement. However, these are conditions that the 0.7 has not had. We propose ways forward based on the 0.7 target’s original rationale.
The 0.7 per cent official development assistance/gross national income (ODA/GNI) target, adopted by the UN General Assembly in 1970, is best understood as a partially successful norm that is now in active retreat. In this paper we discuss the history of the target using Finnemore and Sikkink's (1998) norm life cycle framework. We compare the 0.7 to analogous targets in defence, climate, education, health, and biodiversity. We argue that systematic underperformance is a structural feature of politically negotiated international input targets. The rise and retreat of the 0.7 is then not a distinct feature of development finance. The NATO 2 per cent/5 per cent case demonstrates that cascade is achievable under conditions of salience and enforcement. However, these are conditions that the 0.7 has not had. We propose ways forward based on the 0.7 target’s original rationale.
The 0.7 per cent official development assistance/gross national income (ODA/GNI) target, adopted by the UN General Assembly in 1970, is best understood as a partially successful norm that is now in active retreat. In this paper we discuss the history of the target using Finnemore and Sikkink's (1998) norm life cycle framework. We compare the 0.7 to analogous targets in defence, climate, education, health, and biodiversity. We argue that systematic underperformance is a structural feature of politically negotiated international input targets. The rise and retreat of the 0.7 is then not a distinct feature of development finance. The NATO 2 per cent/5 per cent case demonstrates that cascade is achievable under conditions of salience and enforcement. However, these are conditions that the 0.7 has not had. We propose ways forward based on the 0.7 target’s original rationale.
The OECD’s aid committee turns 70 in 2031, as record aid cuts and a shift from solidarity to self-interest reshape why countries give. Where this leads is still open. Aid could become a genuine partnership, a deal between elites, a tool of geopolitical bargaining or a purely commercial transaction. Each path would change the committee’s role, and with it the future of the 0.7% aid target.
The OECD’s aid committee turns 70 in 2031, as record aid cuts and a shift from solidarity to self-interest reshape why countries give. Where this leads is still open. Aid could become a genuine partnership, a deal between elites, a tool of geopolitical bargaining or a purely commercial transaction. Each path would change the committee’s role, and with it the future of the 0.7% aid target.
The OECD’s aid committee turns 70 in 2031, as record aid cuts and a shift from solidarity to self-interest reshape why countries give. Where this leads is still open. Aid could become a genuine partnership, a deal between elites, a tool of geopolitical bargaining or a purely commercial transaction. Each path would change the committee’s role, and with it the future of the 0.7% aid target.
The discussion paper assesses whether and how newly established national development banks (NDBs), specifically the Development Bank Ghana (DBG) and the Development Bank of Nigeria (DBN), are growing into independent and impactful institutions capable of fostering sustainable development. It focuses on five analytical dimensions: (1) institutional independence, (2) the diversification of funding sources and the scaling up of operations, (3) the relationship between NDBs and participating financial institutions (PFIs), (4) collaboration between NDBs and development partners (DPs), namely multilateral development banks (MDBs) and bilateral development finance institutions and (5) sustainability and green finance. The research adopts a qualitative comparative case study methodology, drawing on 55 semi-structured interviews conducted across Ghana and Nigeria with representatives from NDBs, PFIs, DPs, civil society organisations and other relevant stakeholders such as finance ministries, central banks and providers of technical assistance. The data are analysed using qualitative content analysis and triangulation. The discussion paper aims to provide insights for policymakers, central banks and DPs, and inform the design of future NDBs regarding how they can become strong institutions that support long-term development objectives.
Our results show that DBG and DBN have emerged as relevant actors within the Ghanaian and Nigerian development finance landscapes, particularly through their role in facilitating access to long-term and often concessional funding, which helps PFIs expanding lending to MSMEs and underserved sectors. Furthermore, the study finds that both institutions have established governance and accountability structures that, together with their wholesale lending models, provide substantial protection against political interference. In particular, strong support from DPs proved central to the establishment, growth and operationalisation of both NDBs. Beyond financial resources, DPs provided technical assistance, institutional capacity building, governance support and sustainability expertise. Another notable finding of the study is that DBG and DBN foster sustainability by embedding environmental and social principles into their strategies and operations, and making sustainability a core institutional priority, especially through wholesale lending, technical assistance and the integration of sustainability. At the same time, the study identifies several constraints related to limited funding volumes, high pricing, limited risk-sharing mechanisms, administrative burdens associated with DP engagement and challenges in adapting international sustainability standards to local contexts. Overall, the findings suggest that although DBG and DBN have generated substantial development value, established strong governance structures and demonstrated institutional independence, increasing their impact will require the mobilisation of additional funding to scale up their operations and activities.
The discussion paper assesses whether and how newly established national development banks (NDBs), specifically the Development Bank Ghana (DBG) and the Development Bank of Nigeria (DBN), are growing into independent and impactful institutions capable of fostering sustainable development. It focuses on five analytical dimensions: (1) institutional independence, (2) the diversification of funding sources and the scaling up of operations, (3) the relationship between NDBs and participating financial institutions (PFIs), (4) collaboration between NDBs and development partners (DPs), namely multilateral development banks (MDBs) and bilateral development finance institutions and (5) sustainability and green finance. The research adopts a qualitative comparative case study methodology, drawing on 55 semi-structured interviews conducted across Ghana and Nigeria with representatives from NDBs, PFIs, DPs, civil society organisations and other relevant stakeholders such as finance ministries, central banks and providers of technical assistance. The data are analysed using qualitative content analysis and triangulation. The discussion paper aims to provide insights for policymakers, central banks and DPs, and inform the design of future NDBs regarding how they can become strong institutions that support long-term development objectives.
Our results show that DBG and DBN have emerged as relevant actors within the Ghanaian and Nigerian development finance landscapes, particularly through their role in facilitating access to long-term and often concessional funding, which helps PFIs expanding lending to MSMEs and underserved sectors. Furthermore, the study finds that both institutions have established governance and accountability structures that, together with their wholesale lending models, provide substantial protection against political interference. In particular, strong support from DPs proved central to the establishment, growth and operationalisation of both NDBs. Beyond financial resources, DPs provided technical assistance, institutional capacity building, governance support and sustainability expertise. Another notable finding of the study is that DBG and DBN foster sustainability by embedding environmental and social principles into their strategies and operations, and making sustainability a core institutional priority, especially through wholesale lending, technical assistance and the integration of sustainability. At the same time, the study identifies several constraints related to limited funding volumes, high pricing, limited risk-sharing mechanisms, administrative burdens associated with DP engagement and challenges in adapting international sustainability standards to local contexts. Overall, the findings suggest that although DBG and DBN have generated substantial development value, established strong governance structures and demonstrated institutional independence, increasing their impact will require the mobilisation of additional funding to scale up their operations and activities.
The discussion paper assesses whether and how newly established national development banks (NDBs), specifically the Development Bank Ghana (DBG) and the Development Bank of Nigeria (DBN), are growing into independent and impactful institutions capable of fostering sustainable development. It focuses on five analytical dimensions: (1) institutional independence, (2) the diversification of funding sources and the scaling up of operations, (3) the relationship between NDBs and participating financial institutions (PFIs), (4) collaboration between NDBs and development partners (DPs), namely multilateral development banks (MDBs) and bilateral development finance institutions and (5) sustainability and green finance. The research adopts a qualitative comparative case study methodology, drawing on 55 semi-structured interviews conducted across Ghana and Nigeria with representatives from NDBs, PFIs, DPs, civil society organisations and other relevant stakeholders such as finance ministries, central banks and providers of technical assistance. The data are analysed using qualitative content analysis and triangulation. The discussion paper aims to provide insights for policymakers, central banks and DPs, and inform the design of future NDBs regarding how they can become strong institutions that support long-term development objectives.
Our results show that DBG and DBN have emerged as relevant actors within the Ghanaian and Nigerian development finance landscapes, particularly through their role in facilitating access to long-term and often concessional funding, which helps PFIs expanding lending to MSMEs and underserved sectors. Furthermore, the study finds that both institutions have established governance and accountability structures that, together with their wholesale lending models, provide substantial protection against political interference. In particular, strong support from DPs proved central to the establishment, growth and operationalisation of both NDBs. Beyond financial resources, DPs provided technical assistance, institutional capacity building, governance support and sustainability expertise. Another notable finding of the study is that DBG and DBN foster sustainability by embedding environmental and social principles into their strategies and operations, and making sustainability a core institutional priority, especially through wholesale lending, technical assistance and the integration of sustainability. At the same time, the study identifies several constraints related to limited funding volumes, high pricing, limited risk-sharing mechanisms, administrative burdens associated with DP engagement and challenges in adapting international sustainability standards to local contexts. Overall, the findings suggest that although DBG and DBN have generated substantial development value, established strong governance structures and demonstrated institutional independence, increasing their impact will require the mobilisation of additional funding to scale up their operations and activities.
Preparing individuals to contribute to sustainability transformations has become an increasingly important challenge for higher education, professional training and leadership development. While research has identified a wide range of sustainability competences, comparatively less attention has been paid to how these competences can be fostered through purposefully designed learning environments. Drawing on nearly 20 years of experience with the Managing Global Governance (MGG) Academy of the German Institute of Development and Sustainability (IDOS), this paper offers a practice-informed perspective on competence development for future changemakers.
The paper addresses two questions: what competences are particularly relevant for individuals seeking to contribute to sustainability transformations and global cooperation, and how can learning environments be designed to strengthen these competences? Building on experience from the MGG Academy and relating it to literature on sustainability competences, transformative learning and adult education, the paper develops a competence model organised around three complementary dimensions – sense-making, cooperation and transformation – and operationalises 11 competences by distinguishing the knowledge, skills and attitudinal components associated with them. The paper further derives six recommendations for learning design: intentionally curating diversity, fostering trust and psychological safety, enabling mutual learning, aligning learning activities with the intended competence development, creating structured opportunities for reflection, and designing learning for transfer to professional practice.
Rather than proposing a universal blueprint, the paper demonstrates how competence models can provide orientation for coherent programme design and how learning theory can be translated into practical educational approaches. It concludes that competence development constitutes an important contribution to sustainability transformations, while recognising that impact also depends on supportive organisational environments, professional networks and broader institutional conditions. By connecting theoretical insights with nearly two decades of practical experience, the paper contributes to the growing discussion on how learning and dialogue programmes can strengthen the people and relationships through which transformative change becomes possible.
Preparing individuals to contribute to sustainability transformations has become an increasingly important challenge for higher education, professional training and leadership development. While research has identified a wide range of sustainability competences, comparatively less attention has been paid to how these competences can be fostered through purposefully designed learning environments. Drawing on nearly 20 years of experience with the Managing Global Governance (MGG) Academy of the German Institute of Development and Sustainability (IDOS), this paper offers a practice-informed perspective on competence development for future changemakers.
The paper addresses two questions: what competences are particularly relevant for individuals seeking to contribute to sustainability transformations and global cooperation, and how can learning environments be designed to strengthen these competences? Building on experience from the MGG Academy and relating it to literature on sustainability competences, transformative learning and adult education, the paper develops a competence model organised around three complementary dimensions – sense-making, cooperation and transformation – and operationalises 11 competences by distinguishing the knowledge, skills and attitudinal components associated with them. The paper further derives six recommendations for learning design: intentionally curating diversity, fostering trust and psychological safety, enabling mutual learning, aligning learning activities with the intended competence development, creating structured opportunities for reflection, and designing learning for transfer to professional practice.
Rather than proposing a universal blueprint, the paper demonstrates how competence models can provide orientation for coherent programme design and how learning theory can be translated into practical educational approaches. It concludes that competence development constitutes an important contribution to sustainability transformations, while recognising that impact also depends on supportive organisational environments, professional networks and broader institutional conditions. By connecting theoretical insights with nearly two decades of practical experience, the paper contributes to the growing discussion on how learning and dialogue programmes can strengthen the people and relationships through which transformative change becomes possible.
Preparing individuals to contribute to sustainability transformations has become an increasingly important challenge for higher education, professional training and leadership development. While research has identified a wide range of sustainability competences, comparatively less attention has been paid to how these competences can be fostered through purposefully designed learning environments. Drawing on nearly 20 years of experience with the Managing Global Governance (MGG) Academy of the German Institute of Development and Sustainability (IDOS), this paper offers a practice-informed perspective on competence development for future changemakers.
The paper addresses two questions: what competences are particularly relevant for individuals seeking to contribute to sustainability transformations and global cooperation, and how can learning environments be designed to strengthen these competences? Building on experience from the MGG Academy and relating it to literature on sustainability competences, transformative learning and adult education, the paper develops a competence model organised around three complementary dimensions – sense-making, cooperation and transformation – and operationalises 11 competences by distinguishing the knowledge, skills and attitudinal components associated with them. The paper further derives six recommendations for learning design: intentionally curating diversity, fostering trust and psychological safety, enabling mutual learning, aligning learning activities with the intended competence development, creating structured opportunities for reflection, and designing learning for transfer to professional practice.
Rather than proposing a universal blueprint, the paper demonstrates how competence models can provide orientation for coherent programme design and how learning theory can be translated into practical educational approaches. It concludes that competence development constitutes an important contribution to sustainability transformations, while recognising that impact also depends on supportive organisational environments, professional networks and broader institutional conditions. By connecting theoretical insights with nearly two decades of practical experience, the paper contributes to the growing discussion on how learning and dialogue programmes can strengthen the people and relationships through which transformative change becomes possible.