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Európai Unió : hírek magyarul

Council strengthens EU space threat response architecture

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The Council has adopted a decision strengthening the EU Space Threat Response Architecture to respond to increased irresponsible and hostile behaviour in the space domain.

Human rights violations in Russia: Council lists ten individuals over the barring of Yabloko from the State Duma elections

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The Council imposed restrictive measures on ten Russian individuals responsible for suppressing freedom of expression, access to information, and freedom of association in Russia.

EU sanctions 10 individuals and 17 entities over unlawful deportation of Ukrainian children to Russia

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The Council has adopted restrictive measures against a further 10 individuals and 17 entities responsible for the systematic unlawful deportation and forcible transfer of Ukrainian children to the Russian Federation and within temporarily occupied territories.

European defence industry: Council identifies the first five projects of common interest

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The Council today adopted an implementing decision setting out the list of the first five European defence projects of common interest under the European Defence Industry Programme.

European Peace Facility: Council adopts assistance measure to support defence capacities of Cabo Verde

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The Council adopted the second bilateral assistance measure worth €60 million under the EPF to strengthen the operational readiness of the Armed Forces of Cabo Verde.

European Public Prosecutor's Office: Council appoints new prosecutors for Germany and Slovenia

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The Council appointed Christopher Wenzl for Germany and Tanja Frank Eler for Slovenia as prosecutors to the European Public Prosecutor's Office.

EU CSDP civilian missions: Council renews mandates of EUBAM Rafah and EUPOL COPPS until 30 June 2027

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The Council has extended the mandates of CSDP civilian missions EUBAM Rafah and EUPOL COPPS for nine months, continuing operations until 30 June 2027.

‘Pharma package’: Council adopts new rules for a fairer and more competitive EU pharmaceutical sector

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The Council has adopted the ‘pharma package’, which will make the EU’s pharmaceutical sector fairer and more competitive.

A szociális biztonsági rendszerek koordinálása: a Tanács elfogadta az aktualizált szabályokat

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
A Tanács elfogadta azt a jogszabályt, amely egyértelműbbé, méltányosabbá és könnyebben végrehajthatóvá teszi a szociális biztonsági rendszerek koordinációját.

President of the Eurogroup, Kyriakos Pierrakakis, travels to Basel and Frankfurt

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
Kyriakos Pierrakakis, President of the Eurogroup, is travelling to Basel for a meeting with the Bank of International Settlements and to Frankfurt where he will speak at a Bundesbank conference.

Joint Communiqué - Seventh Trilateral Meeting of the African Union, the European Union and the United Nations

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
Joint Communiqué - Seventh Trilateral Meeting of the African Union, the European Union and the United Nations, New York, 20 September 2026

Press briefing - Justice and Home Affairs Council of 1 and 2 October 2026

Európai Tanács hírei - Tue, 09/29/2026 - 09:02
The press briefing ahead of the Justice and Home Affairs Council will take place on Tuesday, 29 October 2026 at 14.00.

Press release - Fighting cancer: stricter rules, equal access to treatment

Európa Parlament hírei - Mon, 09/28/2026 - 17:43
Public health committee MEPs want dedicated funding, ambitious prevention policies, and equal access to screening, diagnosis and treatment to improve the EU’s fight against cancer.
Committee on Public Health

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - European Parliament to inaugurate Sassoli building in Brussels

Európa Parlament hírei - Mon, 09/28/2026 - 13:56
On Tuesday, one of the European Parliament’s buildings will be officially renamed to honour former European Parliament president David Sassoli.

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - Democratic resilience in focus as European parliamentarians gather in Brussels

Európa Parlament hírei - Mon, 09/28/2026 - 11:53
On 29-30 September, MEPs, national parliamentarians, EU experts, and civil society representatives will discuss strategies to strengthen democracy and reinforce citizens' trust.

Source : © European Union, 2026 - EP

Sozial-ökologische Transformationen und die Zukunft globaler nachhaltiger Entwicklung

Bonn, 28. September 2026. Die Beyond 2030 Debatte steht noch am Anfang. Mit dem „Global Justice Report“ und der „Roadmap Beyond Growth“ liegen zwei wegweisende Impulse für die weitere Diskussion vor.

Die Debatte darüber, was auf die Agenda 2030 und ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) folgen soll, steht noch am Anfang. Die formellen VN-Diskussionen hierzu beginnen auf dem SDG-Gipfel 2027. Dies geschieht in schwieriger Zeit: Die SDGs sind nicht erreicht, geopolitische Rivalitäten, Kriege und wirtschaftliche Instabilität schwächen die internationale Zusammenarbeit. Traditionelle Geberländer priorisieren zunehmend nationale Interessen, kürzen Entwicklungsetats und setzen auf kurzfristiges Wachstum zulasten globaler Solidarität und des Klimaschutzes.

Ist daher tatsächlich der richtige Zeitpunkt, um einen neuen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung auszuhandeln? Ja! Richtig gestaltet, wird er eine Alternative zu den gegenwärtigen Entwicklungen bieten, internationale Zusammenarbeit, Gerechtigkeit und Wohlergehen stärken und zugleich die planetaren Grenzen wahren.

Zwei aktuelle Leitberichte leisten wichtige Impulse: der Global Justice Report des World Inequality Lab unter der Leitung von Thomas Piketty und Kolleg*innen sowie die Roadmap for Eradicating Poverty Beyond Growth, die unter der Leitung des ehemaligen UN-Sonderberichterstatters für extreme Armut und Menschenrechte, Olivier De Schutter, in einem breit angelegten internationalen Beteiligungsprozess erarbeitet wurde. 

Die Regeln der Weltwirtschaft neu gestalten

Beide Berichte teilen eine grundlegende Diagnose: Der derzeitige globale Entwicklungspfad schafft zu wenig Wohlergehen und verletzt die planetaren Grenzen. Sie plädieren für Wirtschaftsmodelle, die Wohlergehen, Armutsüberwindung und Gerechtigkeit – jenseits rein monetärer Maßstäbe – in den Mittelpunkt stellen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen wahren. Beide hinterfragen Wirtschaftswachstum als zentralen Entwicklungsmaßstab.

Der Global Justice Report fordert drei globale Veränderungsprozesse: rasche Dekarbonisierung, stärkere Orientierung an einem maßvollen Ressourcenverbrauch – insbesondere durch weniger Arbeitszeit, einen geringeren materiellen Fußabdruck in wohlhabenderen Ländern und veränderte Konsummuster – und eine deutliche Verringerung von Ungleichheiten bei Einkommen, Vermögen und Macht, innerhalb sowie zwischen Ländern. Dafür entwickelt der Bericht einen quantitativen Bezugsrahmen.

Die Roadmap legt konkrete politische Maßnahmen vor, mit denen sich Armut und Ungleichheit ohne Wirtschaftswachstum bekämpfen lassen. Anstelle des bekannten Ansatzes „Wachstum, Besteuerung und Umverteilung“ rückt sie die Prädistribution (predistribution) in den Mittelpunkt: die grundlegende Veränderung der Regeln und Strukturen, die wirtschaftliche Macht und Zugang zu Chancen bestimmen.

Auch wenn die politische Umsetzbarkeit beider Berichte teils kontrovers diskutiert wird, stehen ihre Forderungen keineswegs isoliert. Sie knüpfen an bestehende Initiativen an, darunter die Bridgetown Initiative zur Reform des internationalen Währungssystems, das Sevilla Commitment zur Entwicklungsfinanzierung, der Prozess zur VN-Steuerkonvention sowie G20-Initiativen unter Führung Brasiliens und Südafrikas zur globalen Ungleichheit.

Was können wir für die Post-2030 Agenda lernen?

Eine nachhaltige und gerechte Weltwirtschaft braucht internationale Zusammenarbeit und politischen Willen. Die Berichte liefern empirische Evidenz und politische Handlungsoptionen und stellen etablierte Vorstellungen von Wachstum und Macht infrage. Die Beyond-2030 Debatte sollte diese Impulse aufgreifen und Raum für gesellschaftliche und politische Diskussion schaffen, um gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und Unterstützung für notwendige Transformation zu gewinnen. 

Wachstumsdogma überwinden, ohne Entwicklungschancen zu beschneiden. Für viele Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) bleibt Wachstum für Armutsbekämpfung, Beschäftigung und fiskalischen Handlungsspielraum wichtig. Entscheidend ist daher, welche Art von Wachstum das Wohlergehen verbessert und zugleich planetare Grenzen wahrt. Alle Länder, insbesondere LMICs, brauchen Handlungsspielraum, um eigene Entwicklungspfade entsprechend ihrer Bedürfnisse und Prioritäten zu definieren.

Neue Partnerschaften, um globale Ungleichheit stärker ins Zentrum zu rücken. Wem kommt Wachstum zugute, wer trägt die ökologischen Kosten, wie sind Ressourcen verteilt? Diese Fragen müssen stärker ins Zentrum internationaler Zusammenarbeit rücken. Die gegenwärtige geopolitische Lage erfordert neue Koalitionen, um Themen wie eine faire Finanz- und Schuldenarchitektur oder Technologiezugang gemeinsam auf die globale Agenda zu setzen. Die neu gegründete Süd-Nord-Kommission sollte Ungleichheit zentral in ihrem Mandat verankern. Das vorgeschlagene International Panel on Inequality (IPI) soll ein ständiges Gremium ähnlich dem IPCC schaffen, das globale Ungleichheiten untersucht und Handlungsoptionen aufzeigt.

Die sozial-ökologische Dimension von Entwicklung stärken. Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Ressourcenknappheit prägen zunehmend die Entwicklungsperspektiven. Klimaschutz, soziale Sicherung, Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Transformation müssen daher stärker zusammengedacht werden. Klimafinanzierung und internationale Transfers können dieses unterstützen; dafür braucht es ausreichende Finanzmittel und geeignete institutionelle Rahmenbedingungen. Die Verhandlungen im Rahmen der Triple COPs in diesem Jahr sind hier von besonderer Bedeutung.

Bis 2030 bleibt keine Zeit zu verlieren. Wir müssen jetzt auf bestehenden Initiativen und Koalitionen sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen. Die zentrale Herausforderung besteht darin, über ein wachstumszentriertes Entwicklungsparadigma hinauszugehen und zugleich breite Koalitionen für eine ambitionierte sozial-ökologische Transformation zu schaffen.

Jana Kuhnt ist Entwicklungsökonomin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Transformation politischer (Un-)Ordnung und ko-leitet das Projekt zu Migration und Vertreibung am IDOS.

Daniele Malerba ist Ökonom und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung "Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme" des IDOS.

Benjamin Rosenthal ist Politikreferent für Entwicklungsfinanzierung bei Misereor. Er arbeitet vor allem zu den Themen global gerechte Wirtschaft, nachhaltiges Finanzsystem und Entwicklungsfinanzierung.

Media advisory - Agriculture and Fisheries Council of 28-29 September 2026

Európai Tanács hírei - Sat, 09/26/2026 - 00:00
Main agenda items, approximate timing, public sessions and press opportunities.

Media advisory - Foreign Affairs Council (Defence) of 28 September 2026

Európai Tanács hírei - Sat, 09/26/2026 - 00:00
Main agenda items, approximate timing, public sessions and press opportunities.

Statement by the High Representative on behalf of the EU on the alignment of certain countries concerning restrictive measures in respect of actions undermining or threatening the territorial integrity, sovereignty and independence of Ukraine

Európai Tanács hírei - Fri, 09/25/2026 - 12:00
Statement by the High Representative on behalf of the European Union on the alignment of certain third countries with Council Decision (CFSP) 2026/1333 of 15 June 2026 amending Decision 2014/145/CFSP concerning restrictive measures in respect of actions undermining or threatening the territorial integrity, sovereignty and independence of Ukraine.

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